PKV-Risikovoranfrage · FemininFinance

Risikovoranfrage für die PKV

Bist du für die private Krankenversicherung versicherbar?

Bevor du einen Antrag für die private Krankenversicherung, eine AnwartschaftAnwartschaft / OptionstarifEin Vertrag, der dir das Recht sichert, später in die PKV zu wechseln – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Sinnvoll für Studierende, Auszubildende oder junge Angestellte. oder einen Optionstarif stellst, klären wir anonym bei mehreren Versicherern gleichzeitig, wie sie deinen Gesundheitsstatus einschätzen würden. Dein Name taucht dabei nirgends auf. Erst wenn du die Rückmeldungen gesehen hast, entscheidest du in Ruhe, ob und wo du abschließen möchtest.

📅  Plane ca. 3–6 Wochen vom Start bis zum finalen Ergebnis ein. Die meiste Zeit läuft im Hintergrund – dein aktiver Aufwand sind ein paar Stunden über mehrere Tage verteilt.

In vier Schritten zum Ergebnis

So gehst du vor

Schritt 1 und 4 braucht jede. Schritt 2 und 3 sind empfohlen – aber kein Muss, wenn du deine Krankengeschichte lückenlos kennst.

Du planst eine Anwartschaft oder einen Optionstarif? Der Ablauf auf dieser Seite passt auch für dich – der Prozess ist fast identisch. Im Hauptfragebogen findest du allerdings eine Vorauswahl für Vollschutz + Topschutz. Die ist für die klassische PKV-Voll-Versicherung gedacht. Für Anwartschaft/Optionstarif ignoriere diese Vorauswahl einfach – wir klären die genauen Tarif-Eckdaten dann im persönlichen Gespräch mit dir. Alles andere (Gesundheitsangaben, Ablauf, Upload) ist gleich.
1
Sofort loslegen
Hauptfragebogen ausfüllen

Arztbesuche, Diagnosen, Behandlungen der letzten Jahre aufschreiben – alles, was dir einfällt. Ohne Druck, ohne Vollständigkeitsgarantie. Die Einwilligung auf der letzten Seite unterschreiben und fertig. Falls beim Ausfüllen bestimmte Themen auftauchen (Schilddrüse, Psyche, Rücken …), nimm dir gleich den passenden Zusatzfragebogen dazu.

Warum Vollschutz + Topschutz vorausgewählt? Wir steigen grundsätzlich „oben" ein – mit dem umfassendsten Schutz. Reduzieren können wir später gemeinsam im Gespräch, passend zu deinem Budget. Etwas nachträglich einzubauen, was wir vorher nicht mit abgefragt haben, ist deutlich schwieriger. Die genauen Zahlen (Selbstbehalt, Tagegelder) sind erste Richtwerte und werden auf deine Situation feingeschliffen.
Zusatzfragebögen · Falls ein Thema bei dir zutrifft

Tipp: Diagnose oder Symptom eingeben – wir zeigen dir den richtigen Bogen.

Kein passender Bogen gefunden – schreib uns kurz, wir schicken ihn dir zu.

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EmpfohlenParallel · ca. 2 Wochen Wartezeit
Patientenakte bei der Krankenkasse anfordern

Wer nicht 100 % sicher ist, was alles dokumentiert ist – und das sind die meisten –, sollte diesen Schritt machen. Die Akte zeigt, was wirklich über dich gespeichert ist, unabhängig von deiner Erinnerung. Manchmal tauchen dort Diagnosen auf, die ein Arzt abgerechnet hat, ohne dass du es wusstest.

Zwei Wege: Unsere fertige Vorlage nutzen – oder den Generator der Verbraucherzentrale verwenden. Per E-Mail oder Post an deine Krankenkasse.

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EmpfohlenWenn die Patientenakte da ist
Fragebogen mit der Akte abgleichen und anreichern

Sobald die Akte da ist, gleiche sie mit deinem Fragebogen ab und ergänze alles, was dir gefehlt hat. Falls dabei neue Themen auftauchen, für die ärztliche Atteste sinnvoll sein könnten:

Bitte noch keine Atteste anfordern. Welche wirklich einen Unterschied machen, hängt vom Gesamtbild deines Fragebogens ab – das sehen wir erst, wenn wir alles vor uns haben. Ein Attest, das nichts bewirkt, kostet dich trotzdem Zeit und Geld beim Arzt. Schick uns erst alles – dann entscheiden wir gemeinsam.
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Der letzte Schritt
Alles per E-Mail an uns senden

Hauptfragebogen (mit unterschriebener Einwilligung auf der letzten Seite), Patientenakte, Zusatzfragebögen und Atteste – alles zusammen als Anhang an eine E-Mail und ab damit zu uns. Wir übernehmen ab hier.

Kurz-Check vor dem Versenden: Fragebogen vollständig + Einwilligung unterschrieben? Patientenakte dabei (sofern angefordert)? Passende Zusatzfragebögen? Atteste (falls eingeholt)?
Was, wenn ich abgelehnt werde? +

Weil wir anonym anfragen, hat eine Ablehnung keine Auswirkungen auf spätere Anträge – dein Name war nie im Spiel. Wir schauen dann gemeinsam weiter.

Muss ich mich nach dem Ergebnis sofort entscheiden? +

Nein. Du siehst die Rückmeldungen der Versicherer und entscheidest dann in Ruhe, ob du abschließen möchtest – oder nicht. Die Voten sind meist 3–6 Monate gültig.

Unterlagen per E-Mail senden

Pack alle Unterlagen (Hauptfragebogen, Patientenakte, Zusatzfragebögen, Atteste) als Anhang an eine E-Mail – fertig.

📎 Mehrere Anhänge möglich ✓ Bestätigung innerhalb 1 Werktag
✉️  E-Mail schreiben

So läuft es zeitlich

Ungefähr zwei Wochen – und du bist durch

Sofort
Fragebogen aus dem Gedächtnis starten
Parallel dazu
Patientenakte bei Krankenkasse anfragen
Nach ~2 Wochen
Fragebogen mit Akte anreichern
Zum Schluss
Alles per E-Mail schicken, wir übernehmen
Unterlagen zusammen? Dann bist du startklar.

Und damit du weißt, warum das alles so ist

Das hier ist kein Pflichtlesen – aber es ist das Wissen, das den Unterschied macht. Warum fragen wir anonym? Was macht ein gutes Attest aus? Wo scheitern die meisten? Lies, was dich interessiert.

Der Hintergrund

Warum eine anonyme Voranfrage überhaupt?

In der PKV bewertet jede Versicherung dieselbe Gesundheitsgeschichte anders – gleiche Angaben, völlig unterschiedliche Ergebnisse. Und: Wenn du direkt einen Antrag stellst und abgelehnt wirst, landet das im HISHIS – Hinweis- und InformationssystemEine gemeinsame Datenbank der deutschen Versicherer. Dort werden Angaben aus Anträgen gespeichert. In der Praxis gilt: Einmal abgelehnt – oft auch bei anderen abgelehnt, weil die Daten automatisch abgeglichen werden., der zentralen Wagnisdatei aller deutschen Versicherer. Was dort einmal steht, kann deine Chancen bei allen weiteren Anfragen beeinflussen. Die anonyme Voranfrage verhindert genau das.

Stell dir vor …

… 10 Gutachter bewerten dasselbe Haus

Du bekommst 10 verschiedene Ergebnisse. Genauso ist es bei den Versicherern. Die eine akzeptiert deine Gesundheitsgeschichte ohne Aufpreis, die nächste verlangt 25 % ZuschlagRisikozuschlagProzentualer Aufschlag auf den Normalbeitrag. Beispiel: 500 € + 25 % = 625 €. Oft lebenslang – manchmal befristet, überprüfbar nach § 41 VVG. – die dritte lehnt abAblehnungBei einem regulären Antrag wird das intern gespeichert. Bei der anonymen Voranfrage spielt das keine Rolle – dein Name ist nicht im Spiel.. Es gibt keine einheitliche Linie. Deshalb fragen wir anonym bei mehreren an, bevor du dich festlegst.

Normal
%
+15%
Normal
Ablehnung
%
+25%
Ausschluss
Normal
Ablehnung
%
+10%
Normal

10 Versicherer · 10 Einschätzungen · identische Angaben

Gut zu wissenDas HIS – die Datenbank, die du nicht unterschätzen solltest

Die meisten Versicherer speichern deine Angaben aus Antragsformularen in einer gemeinsamen Datenbank: dem Hinweis- und Informationssystem der deutschen Versicherer (HIS). Das System wurde zur Betrugsbekämpfung entwickelt – funktioniert in der Praxis aber oft nach dem Prinzip „Einmal abgelehnt – immer abgelehnt". Versicherer gleichen gespeicherte Daten ab und lehnen Anträge ohne eigene Prüfung ab, nur weil jemand anderes es schon getan hat.

Bei einer anonymen Voranfrage fließen keinerlei persönliche Daten in diese Datenbank – weil dein Name gar nicht im Spiel ist. Erst wenn du dich aktiv für einen Versicherer entscheidest und einen echten Antrag stellst, beginnt die offizielle Prüfung.

Du kannst übrigens jederzeit eine Selbstauskunft beim HIS anfragen, um zu sehen, welche Daten dort über dich gespeichert sind. Der Hinweis steht auch in der Empfehlung der Verbraucherzentrale zu diesem Thema.

Mehr erfahrenDie drei Vorteile der anonymen Voranfrage im Detail

1. Du bleibst anonym. Deine persönlichen Daten gehen nicht an die Versicherer. Nur deine Gesundheitsangaben werden geprüft – ohne dass dein Name irgendwo registriert wird.

2. Du kennst dein Ergebnis vorab. Bevor du unterschreibst, weißt du: Annahme, Zuschlag, Ausschluss oder Ablehnung. Keine Überraschungen im Antragsprozess.

3. Du entscheidest erst nach dem Ergebnis. Wir fragen bei mehreren Gesellschaften parallel an und vergleichen die Rückmeldungen. So findest du den Tarif, der wirklich zu dir passt – oder du entscheidest dich am Ende gegen einen Abschluss. Beides ist in Ordnung.

So füllst du richtig aus

Ein Praxisbeispiel zur Orientierung

Das wichtigste Feld im Fragebogen ist die große Behandlungs-Tabelle. Hier siehst du, wie Laura (34, Marketing-Managerin) ihre Einträge formuliert hat – je klarer das Bild, desto besser das VotumVotumDie schriftliche Einschätzung des Versicherers: Normal, Zuschlag, Ausschluss oder Ablehnung. Meist 3–6 Monate gültig..

Beispiel ansehenLauras Antwort auf Frage 1 & 5 – wie sie die Tabelle ausgefüllt hat

Frage 1 fragt nach allen ambulanten Behandlungen der letzten 3 Jahre. Frage 5 nach bestehenden Beschwerden und Sehhilfen. Was du hier siehst, ist der Tabellenteil – der zentrale Abschnitt des Fragebogens.

FrageDiagnose / BeschwerdeTherapie / VerlaufWannAUBeschwerdefrei seit
1Schilddrüsenunterfunktion (Hashimoto-Thyreoiditis), erstmals festgestellt 2019, erhöhte TSH-Werte.L-Thyroxin 50 μg täglich. TSH stabil im Normbereich. Kontrolle 1× jährlich beim Endokrinologen.seit 2019, dauerhaft0Beschwerdefrei unter Medikation, 09/2024
1Akute Blasenentzündung (Harnwegsinfekt), unkompliziert.Antibiotikum, vollständig ausgeheilt. Kein Wiederauftreten.03/2023, einmalig004/2023
1Routine-Vorsorge beim Frauenarzt. Rein präventiv, keine Diagnose.Keine Behandlung – reine Vorsorge (siehe gynäkologisches Attest).1× jährlich0entfällt
1Verstauchung rechtes Sprunggelenk beim Joggen.Tape-Verband, 2 Wochen Schonung, folgenlos verheilt.06/2022, einmalig3 Tage07/2022
5Leichte Kurzsichtigkeit (−1,75 / −2,0), Brille seit Schulzeit.Keine Behandlung, reine Sehhilfe.seit ca. 16. Lj., stabil0entfällt
Was hier gut ist: Genaue Diagnose statt „irgendwas mit der Schilddrüse" · Medikament mit Dosierung · Datumsangaben auf MM/JJJJ · Verweis auf Atteste · Auch Kleines (Vorsorge, Sportunfall) ist dabei.

Hinweis: Laura ist ein fiktives Beispiel – Name und Daten sind erfunden.

Dein Joker

Ärztliche Atteste können alles verändern

Ein gutes Attest kann zwischen normaler Annahme und 20 % ZuschlagRisikozuschlagProzentualer Aufschlag auf den Normalbeitrag. Beispiel: 500 € + 20 % = 600 €. Oft lebenslang – manchmal befristet und überprüfbar nach § 41 VVG. liegen. Je klarer die Botschaft deiner Ärztin – „keinerlei Auffälligkeiten, folgenlos verheilt" – desto besser das VotumVotumDie schriftliche Einschätzung des Versicherers auf deine Voranfrage. Mögliche Voten: Normal, Zuschlag, Leistungsausschluss, Ablehnung..

Wichtig: Bitte nicht vorab selbst Atteste anfordern. Welche sich wirklich lohnen, hängt davon ab, was im Fragebogen steht. Schick uns erst deine Unterlagen – wir prüfen dann gemeinsam, wo Atteste den Unterschied machen. Erst Fragebogen, dann Atteste.

Hier die wichtigsten Attest-Arten als Orientierung – mit Musterformulierungen zum Aufklappen:

H

Hausarzt-Attest

Das Allround-Attest – sinnvoll für alle angegebenen Diagnosen der letzten Jahre.

Musterformulierung
„Frau Mustermann befindet sich seit JJJJ in meiner hausärztlichen Behandlung. Alle genannten Beschwerden sind folgenlos verheilt, es besteht aktuell Behandlungs- und Beschwerdefreiheit. Aus hausärztlicher Sicht bestehen keine chronischen Erkrankungen mit Folgepotenzial."

Musterformulierung als Anregung. Deine Ärztin entscheidet fachlich. Kein garantiertes Votum.

Z

Zahnärztliches Attest

In der PKV zentral – Zahnersatz wird umfangreich abgesichert, ein Befundbericht mit Zahnschema ist Gold wert.

Musterformulierung
„Fokussuche: keine klinischen Befunde erkennbar, röntgenologisch unauffällig, keine Parodontitis. Kein aktueller Zahnersatz-Bedarf. Keinerlei sanierungsbedürftige Befunde."

Musterformulierung als Anregung. Deine Ärztin entscheidet fachlich.

G

Gynäkologisches Attest

Besonders wichtig für Frauen – bestätigt aktuelle Unauffälligkeit.

Musterformulierung
„Letzte Vorsorgeuntersuchung TT.MM.JJJJ. Zytologie unauffällig (PAP I), Ultraschall altersentsprechend unauffällig. Vollständige Behandlungs- und Beschwerdefreiheit."

Musterformulierung als Anregung. Deine Ärztin entscheidet fachlich.

F

Facharzt-Attest

Bei konkreten Diagnosen (Schilddrüse, Allergien, Orthopädie) – präzise fachärztliche Einordnung.

Musterformulierung
„Verlauf stabil, aktuelle Medikation ([Name, Dosierung]) gut verträglich. Letzte Kontrolle TT.MM.JJJJ: [Befundwerte]. Vollständige Beschwerdefreiheit unter Medikation."

Musterformulierung als Anregung. Deine Ärztin entscheidet fachlich.

Praxis-Tipp: Bitte deine Ärztin, Formulierungen wie „folgenlos verheilt" oder „keinerlei Auffälligkeiten" so weit fachlich zutreffend möglichst wörtlich zu übernehmen. Pauschale Aussagen wie „Patientin ist gesund" bringen bei der Risikoprüferin deutlich weniger.

Für dein bestes Ergebnis

Unsere Tipps aus der Praxis

Diese Punkte entscheiden oft darüber, ob eine Voranfrage reibungslos läuft – oder an Details stecken bleibt.

  • Plane mindestens 1–2 Stunden ein. Der Hauptfragebogen ist kein Formular zwischen zwei Meetings. Am Wochenende, in Ruhe, mit einer Tasse Kaffee.
  • Sei so präzise wie möglich. „Rückenschmerzen" ist schlecht – „LWS-Blockade nach Überlastung beim Umzug, 2 Wochen hausärztlich behandelt, folgenlos verheilt" ist gut.
  • Hol dir deine Unterlagen zusammen. Arztrechnungen, Befundberichte, Medikamentenpläne, Reha-Berichte – alles aus den letzten 3 bis 10 Jahren.
  • Nutze deine ePA oder den Kassenauszug. In der elektronischen Patientenakte siehst du, welche Diagnosen über dich gespeichert sind.
  • Schwärze persönliche Daten auf Arztberichten. Name, Adresse, Versichertennummer vor dem Hochladen unkenntlich machen.
  • Überlasse die Attest-Entscheidung uns. Schick erst den Fragebogen – wir besprechen gemeinsam, welche Atteste sich wirklich rechnen.
  • Denk an Jahreszahlweise. 4–5 % Beitragsersparnis bei jährlicher Zahlung – bei vierstelligen Jahresbeiträgen spürbar.
  • Mach Kopien für dich selbst. Bewahre eine Kopie gut auf. Falls später Rückfragen kommen, hast du alles griffbereit.
  • § 41 VVG als Joker: Zuschlag erhalten und die Erkrankung ist Jahre später stabil ausgeheilt? Du kannst den Versicherer zur Überprüfung bitten. Musterschreiben schreiben wir dir jederzeit.

Aufgepasst

Typische Stolperfallen

Die häufigsten Gründe, warum eine Voranfrage ins Straucheln gerät.

  • „Das war doch nur eine Kleinigkeit." Auch kurze Arztbesuche und harmlose Diagnosen müssen angegeben werden. Der Versicherer entscheidet, was relevant ist – nicht du.
  • Psychotherapie oder Coaching mit therapeutischem Anteil vergessen. Einer der häufigsten Stolpersteine. Jede Form gehört rein – manche Versicherer fragen 10 Jahre zurück.
  • Regelmäßig eingenommene Medikamente ohne Rezept übersehen. Auch freiverkäufliche Schmerz-, Schlaf- oder Erkältungsmittel gehören rein, wenn du sie dauerhaft nimmst.
  • Abfragezeiträume unterschätzt. Ambulant meist 3–5 Jahre, stationäre Aufenthalte und psychische Behandlungen oft bis 10 Jahre. Je weiter der Zeitraum, desto wichtiger die Patientenakte.
  • Falschabrechnungen in der Krankenakte. Manche Ärzte rechnen Diagnosen ab, die gar nicht bestanden haben. Bei Auffälligkeiten bitte unbedingt mit uns besprechen.
  • Nicht fragen bei Unsicherheit. Lieber einmal kurz bei uns nachfragen, als etwas weglassen und es später teuer bereuen.
  • Zu spät anfangen. Kassenauszug anfordern dauert 1–2 Wochen. Plane ausreichend Puffer ein – Atteste besorgen wir erst danach gemeinsam.

Häufige Fragen

Was uns immer wieder gefragt wird

Wie lange dauert das Ganze insgesamt?

Rechne mit 3–6 Wochen vom Start bis zum finalen Ergebnis. Die meiste Zeit läuft im Hintergrund.

Was passiertWerDauer
Fragebogen aus dem Gedächtnis ausfüllenDu1–2 Std.
Patientenakte anfordern & wartenDu / Kasse~2 Wochen
Fragebogen mit Akte anreichern, Atteste (falls nötig)Duwenige Tage
Aufbereitung, Anonymisierung, passende Gesellschaften auswählenWir2–3 Tage
Anonyme Anfrage bei 3–5 VersicherernWir~1 Tag
Versicherer prüfen, Voten einholen (ggf. Nachfassen durch uns)Wir / Versicherer1–3 Wochen
Voten auswerten & Empfehlung vorbereitenWir2–3 Tage
Gemeinsames AuswertungsgesprächDu & Wir45–60 Min.
Kostet mich die Voranfrage etwas?
Nein. Die Voranfrage ist für dich komplett kostenfrei – auch wenn du dich am Ende gegen einen Abschluss entscheidest. Unsere Leistung wird über die Gesellschaft bezahlt, bei der du später einen Vertrag abschließt.
Muss ich mich danach für eine Versicherung entscheiden?
Nein. Du schaust dir in Ruhe an, was die Versicherer zurückmelden – und entscheidest erst dann, ob du überhaupt abschließen möchtest. Viele Kundinnen nutzen die Voranfrage bewusst, um erst mal Klarheit zu bekommen, bevor sie sich festlegen. Kein Druck.
Was passiert, wenn ich abgelehnt werde?
Weil wir anonym anfragen, hat eine Ablehnung keine Auswirkungen auf spätere Anträge – dein Name war nie im Spiel. Wir schauen dann gemeinsam, welche Versicherer noch eine Lösung bieten oder ob Alternativen sinnvoller sind.
Muss ich wirklich alles angeben – auch Banalitäten?
Ja. Die vorvertragliche Anzeigepflicht§ 19 VVGDeine Pflicht, vor Vertragsabschluss alle relevanten Gesundheitsumstände wahrheitsgemäß anzugeben. Gilt nur für Dinge, nach denen der Versicherer explizit fragt. (§ 19 VVG) gilt für alles, wonach der Versicherer explizit fragt. Wer etwas vergisst oder unbewusst unvollständig angibt, hat andere Rechtsfolgen als jemand, der bewusst täuscht – aber in beiden Fällen kann der Versicherer den Vertrag in Frage stellen und im Leistungsfall die Zahlung verweigern. Die Fristen dafür reichen bis zu 10 Jahren. Deshalb gilt: lieber einmal mehr angeben als einmal zu wenig – und bei Unsicherheit kurz bei uns nachfragen.
Kann ich die Fragebögen digital ausfüllen?
Ja. Die Fragebögen sind PDFs, die du direkt am Rechner ausfüllen kannst. Handschriftlich geht natürlich auch – scan oder fotografiere die Seiten danach und lade alles zusammen hoch.
Wie lange sind die Voten gültig?
Die VotenVoten-GültigkeitDie Einschätzungen der Versicherer sind meist 3–6 Monate gültig. Danach müssten wir neu anfragen. sind meist 3–6 Monate gültig. Innerhalb dieser Frist kannst du die Ergebnisse in Ruhe prüfen und dich entscheiden.
Kann ich trotz Vorerkrankungen in die PKV?
In vielen Fällen ja – abhängig von Diagnose, Verlauf und aktueller Stabilität. Gut eingestellte oder lange abgeschlossene Erkrankungen sind oft versicherbar, teils normal, teils mit Zuschlag. Bei akuten Themen wird es schwieriger. Das klärt die Voranfrage.
Was, wenn ich meine alten Diagnosen nicht mehr weiß?
Kassenauszug bei der Krankenkasse anfordern, ePA durchschauen oder Hausärztin fragen – die hat alles dokumentiert. Und: Meld dich bei uns, wenn du nicht weiterkommst.

Warum mit uns?

Zwei Welten, die zusammengehören

Die meisten scheitern nicht daran, dass sie krank sind. Sie scheitern daran, wie ihre Gesundheitsgeschichte aufbereitet wird. Eine Fehldiagnose, die niemand hinterfragt. Ein ICD-10-Code, der in der Akte steht, aber nie so gestellt wurde. Eine Formulierung, die beim Risikoprüfer das Falsche auslöst. Das sind die Stellen, an denen wir den Unterschied machen.

Medizinische Seite

Wir verstehen, wie Diagnosen entstehen, wie in Praxen und Krankenhäusern abgerechnet wird und was hinter einem ICD-10-Code wirklich steckt – und was nicht. Fehldiagnosen erkennen wir als solche und wissen, wie sie belegt und entkräftet werden.

Versicherungsmedizinische Seite

Wir kennen die Denkweise von Risikoprüfern: was sie beunruhigt, was sie beruhigt und welche Informationen sie brauchen, um gut zu voten. Eine sauber aufbereitete Anfrage landet ganz anders als ein roher Kassenauszug.

Humanmedizin und Versicherungsmedizin sind zwei verschiedene Fachgebiete – und der Abstand zwischen ihnen ist größer als die meisten ahnen. Wer beide Seiten kennt, kann deine Unterlagen so aufbereiten, dass sie bei der Risikoprüfung das bestmögliche Ergebnis erzielen. Rechtlich sauber, inhaltlich präzise, und mit dem Wissen, welche Versicherer für deine konkrete Situation in Frage kommen.

Fehldiagnosen aufdecken: Was in deiner Akte steht, muss nicht das sein, was wirklich diagnostiziert wurde. Wir erkennen Unstimmigkeiten und wissen, wie man sie richtigstellt.
ICD-10 einordnen: Nicht jeder Code bedeutet dasselbe in der Versicherungsmedizin wie in der Humanmedizin. Der Unterschied entscheidet oft über Zuschlag oder keine.
Nur passende Versicherer: Wir fragen 3–5 gezielt ausgewählte Gesellschaften an – keine Streubombe. Zu viele parallele Anfragen machen Versicherer misstrauisch.
Im Interesse der Risikoprüferin formuliert: Eine Anfrage, die die Prüferin entlastet statt verwirrt, bekommt fast immer ein besseres Votum.

Wie geht's weiter?

Wir sind für dich da.

Ob du noch Fragen hast oder dich beim Ausfüllen unsicher fühlst – meld dich. Dieser Prozess soll für dich entspannt laufen, in deinem Tempo.

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Die verwendeten Selbstauskunfts-Fragebögen sind branchenübliche Vorlagen, angepasst für FemininFinance-Beratungen.