Dein Kontenmodell
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Dein Kontenmodell

Geld auf Autopilotin
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Dein Netto verfügbar
0 €
Gehalt netto
Netto verfügbar gesamt: 0 €
0 €
0 €
Sonstige feste Einnahmen
BezeichnungBetragZyklus
Geschätzt unregelmäßige Einnahmen
BezeichnungBetragZyklusEinplanen
Person A
Feste Einnahmen
BezeichnungBetragZyklus
Unregelmäßige
BezeichnungBetragZyklusEinplanen
Person B
Feste Einnahmen
BezeichnungBetragZyklus
Unregelmäßige
BezeichnungBetragZyklusEinplanen
Dein Überblick
Netto: — / Verplant: —
Saldo
0 €
↩ Single-Daten als Person A übernehmen
Aufteilung der gemeinsamen Kosten
💛 Gemeinschaftskonto
Haushaltskonto
GEMEINSAME FIXKOSTEN
0 €
🟠 Person A
Persönliche Fixkosten
0 €
Taschengeld
0 €
Rücklagenkonto
Sparziele
🔵 Person B
Persönliche Fixkosten
0 €
Taschengeld
0 €
Rücklagenkonto
Sparziele

📋 Deine Umsetzungsschritte

Hake ab, was du erledigt hast. Die Daueraufträge richtest du direkt im Banking ein — am besten auf den Tag nach deinem Gehaltseingang.

🏦
Gehaltskonto prüfen (Konto 1)
Dein bestehendes Girokonto – hier kommen deine Einnahmen rein und hier laufen alle Fixkosten per Lastschrift ab.
💳
Taschengeldkonto eröffnen (Konto 2)
Ein zweites kostenloses Girokonto. Empfehlung: DKB, ING oder Comdirect als kostenloses Zweitkonto.
🛡
Rücklagenkonto eröffnen (Konto 3)
Ein Tagesgeldkonto – sicher, jederzeit verfügbar. Kein Festgeld, du musst im Notfall sofort ran können.
🎯
Sparkonto eröffnen (Konto 4)
Ein weiteres Tagesgeldkonto für Sparziele. Viele Banken erlauben Unterkonten mit eigenen Namen – ideal.
🏦
Dauerauftrag Gehaltskonto → Taschengeldkonto (Konto 1 → Konto 2)
Richtest du einmal ein. Danach läuft dein Taschengeld automatisch jeden Monat rüber.
📅
🛡
Dauerauftrag Gehaltskonto → Rücklagenkonto (Konto 1 → Konto 3)
Wenn deine Rücklage voll ist (Ziel erreicht), Dauerauftrag stoppen und Betrag in Vermögensaufbau umleiten.
📅
🎯
Dauerauftrag Gehaltskonto → Sparkonto (Konto 1 → Konto 4)
Sobald ein Sparziel erreicht ist, Betrag anpassen oder auf ein neues Ziel umleiten.
📅

Richtwerte & Quellen

Die Farben der Prozentwerte zeigen dir, ob deine Aufteilung im gesunden Bereich liegt. Hier siehst du, woher die Richtwerte kommen und wie sie berechnet wurden.

So funktioniert die Ampel

Jeder Prozentwert wird mit einem Richtwert-Korridor verglichen:

  • Grün – im gesunden Bereich
  • Gelb – an der Grenze, ein zweiter Blick lohnt sich
  • Rot – deutlich außerhalb, Handlungsbedarf prüfen
  • Grau – keine pauschale Empfehlung, da sehr individuell

Was bedeutet 0 € in einer Kategorie?

0 € ist nicht immer neutral. Die Ampel unterscheidet je nach Kategorie:

  • Grün bei 0 € – Verpflichtungen, Abos (keine laufenden Kosten = gut)
  • Rot bei 0 € – Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Puffer, Versicherungen (fehlende Absicherung / Zukunftsvorsorge)
  • Grau bei 0 € – Kategorien, die einfach nicht genutzt werden (z.B. Auto-Leasing wenn kein Auto)

Warum eine Blackbox?

Im Gehaltskonto findest du als letzte Kategorie die Blackbox 📦. Empfohlen sind 5 % vom Netto. Das ist bewusst das "Unbekannte" – für Ausgaben, die du vergessen hast, für unerwartete Anschaffungen oder Kategorien, die dir jetzt noch nicht bewusst sind. Ein Budget ohne Blackbox bricht beim ersten unerwarteten Euro. Die Blackbox bleibt im Gehaltskonto und wird nicht per Dauerauftrag überwiesen – sie sammelt sich quasi als Polster an.

Wo gehört meine Immobilie hin?

Das hängt davon ab, wofür du sie nutzt:

  • Eigenheim (du wohnst selbst drin): Die Rate kommt zu Wohnen – sie ersetzt deine Miete.
  • Kapitalanlage (du vermietest): Die Rate kommt zu Vermögensaufbau – du baust langfristig Vermögen auf, die Miete deckt einen Teil der Kosten.
  • Konsumkredit (Auto, Möbel, Raten): Kommt zu Verpflichtungen – das baut kein Vermögen auf.

Die Richtwerte im Überblick

Wohnen 25–35 % vom Netto
Mobilität 10–15 % vom Netto (Fix + Variabel gesamt)
Versicherungen 3–10 % vom Netto
Abos max. 5 % vom Netto
Verpflichtungen möglichst 0 %, max. 5 %
Altersvorsorge mind. 10 % vom Netto
Vermögensaufbau mind. 10 % vom Netto
Blackbox ca. 5 % vom Netto
Lebenshaltung 10–15 % pro Person
Mobilität variabel 2–5 % vom Netto
Ausgehen & Genuss max. 5 % vom Netto
Hobbys & Freizeit max. 5 % vom Netto
Shopping & Beauty max. 8 % vom Netto
Rücklage (Sparrate) 5–10 % vom Netto bis Ziel erreicht
Sparziele 5–10 % vom Netto

Die Quellen

Verbraucherzentrale Deutschland (2023)
Richtwerte für Wohnen (25–35 %), Mobilität (10–15 %), Lebensmittel (10–15 %) und Versicherungen (5–10 %) bei durchschnittlichen deutschen Haushalten.

Stiftung Warentest / Finanztest
Empfehlungen für Altersvorsorge (mind. 10 %), Rücklagenhöhe (3–6 Nettogehälter) und notwendige Versicherungen.

50/30/20-Regel (Warren)
Grobe Aufteilung: 50 % Notwendiges, 30 % Wünsche, 20 % Sparen. Als Makro-Rahmen.

Pay Yourself First (Bach)
Prinzip: Erst in Zukunft investieren (Altersvorsorge + Vermögensaufbau = mind. 15 %), dann ausgeben.

DIN 77230 – Finanzanalyse Privathaushalte
Deutsche Norm: Existenzsichernde Ausgaben zuerst, Rücklage vor Vermögensaufbau, Vermögensaufbau vor Luxusausgaben.

Wichtig

Diese Werte sind Orientierung, kein Urteil. In Großstädten sind 40 % Wohnkosten oft unvermeidbar. Mit Kindern verschieben sich Anteile. Nutze die Ampel als Denkanstoß – nicht als Bewertung.