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FemininFinance · Hilfe & FAQ
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Modul 1
Orientierung
Ziele, Hybridmodell, Fahrplan
Modul 2
Klarheit schaffen
Wünsche, Daten, Status-quo
Modul 3
Sicherheit aufbauen
Notgroschen & Absicherung
Modul 4
Strukturen schaffen
Haushaltsbuch, Konten, Budget
Modul 5
Altersvorsorge & Vermögen
Rentenlücke, Depot, Strategie
Modul 6
Kontinuität etablieren
System-Setup, Automatisierung
FAQ
Allgemeine Fragen
Organisation & Motivation
Modul 1 · Orientierung
Modul 1
Der Orientierungsteil ist die Grundlage für den gesamten Kurs: Du lernst Ablauf & Struktur kennen, definierst Ziele und planst feste Zeitfenster. Ergebnis: Klarer Fahrplan, weniger Überforderung, schneller Fortschritt.
- Zugang: Videos, Workbooks, Ablauf-Plan-PDF.
- Kalender: wöchentliche Slots blocken (60–90 Min.).
- Umsetzung: Modul für Modul, Q&A/FAQ bei Fragen.
- Check-ins mit Beraterin, wenn Entscheidungen anstehen.
Die Patientenakte ist dein Organisationsdokument für spätere Absicherungs-Entscheidungen. Enthält Diagnosen, Behandlungen, Medikation & Zeiträume. Vorteil: **präzise Nachschlagen statt Gedächtnisprotokoll** – beugt Fehlangaben vor. Früh starten, da Arztunterlagen oft Wochen dauern.
Fastlane = beschleunigter Kursweg für Geübte (solide Grundlagen, klare Ziele). Wer bei null startet, nimmt den vollen Kurs – so gehen keine Basics verloren.
Glaubenssätze steuern Sparen, Risiko und Umsetzung. Ziel: limitierende Überzeugungen erkennen („Ich kann das nicht“) und in hilfreiche umwandeln („Ich lerne & teste iterativ“).
Kontoauszüge (3 Mon.), Versicherungsverträge, Lohnabrechnungen, Spar-/Anlageverträge, Kredit-/Leasingverträge. Alles digital in Ordnerstruktur ablegen.
Für Haushaltsbuch und Kontenmodell benötigen wir Transaktionsdaten. Zugangsdaten + TAN-App (2FA) installieren – so kannst du an passenden Stellen sofort starten.
Modul 2 · Klarheit schaffen
Modul 2
Brain-Dump → in Zeitkörbe (0–12 M / 1–5 J / >5 J) sortieren → Muss vs. Kann → Top-3 aktiv. Tools: Lebensrad, „100 Dinge“, „Perfekte Woche“.
Einnahmen (bei Schwankung 6–12-M-Durchschnitt), Fixkosten (Miete, Versicherungen, Abos), Variabel (Lebensmittel, Mobilität, Freizeit). Kontoauszüge der letzten 3 Monate taggen.
Fix: Wohnen, Versicherungen, Abos, Bildung, Kinder, Mobilität (fix). Variabel: Lebensmittel, Drogerie, Mobilität (variabel), Freizeit, Kleidung, Gesundheit, Sonstiges. Rücklagen: Jährliches & Reparaturen. 10–15 Kategorien reichen.
Basis = 6–12-M-Durchschnitt. Variable Budgets in Prozent, nicht fix. Einnahmen-Puffer (1–2 Monatsdurchschnitte) anlegen.
Schätzen → auf Monate verteilen → Unterkonto (Sinking Fund) per Dauerauftrag füllen. So bleibt das Monatsbudget stabil.
Erst „stille Dauerabbucher“ (Abos/Tarife) optimieren, dann Gewohnheiten (Einkaufsplan, Mobilität). Versicherungen prüfen, Doppelungen vermeiden.
Nur notwendige Finanzdaten speichern, Cloud-Ordner mit Rechten/Passwörtern & 2FA absichern, Dateinamen standardisieren.
Modul 3 · Sicherheit aufbauen
Modul 3
RisikovoranfrageAnonyme Vorprüfung vor dem Antrag – saubere Unterlagen, gezielte Auswahl.
3–6 Netto-Monatsgehälter auf separatem Tagesgeld; bei Kindern/Selbständigkeit/Eigentum näher an 6.
Existenzielle Risiken absichern (BU/KTG), kalkulierbare Ausgaben puffern (Rücklagen), Kleinkram ignorieren.
Zwei Wege: Versdiagnose (anonyme Mehrfachprüfung, schnell) oder direkte Anfrage bei ausgewählten Gesellschaften (präziser bei komplexen Fällen). Wir wählen je Fall.
1) Patientenakte + Fragebogen → 2) Aufbereitung/Anonymisierung → 3) Anfrage (Tool/gezielt) → 4) Rückläufe bewerten → 5) Entscheidung & erst dann Antrag.
Patientenakte (Diagnosen/Verläufe), Berufs-/Hobbyangaben, Eigenerklärungen, ggf. ärztliche Kurzberichte zu kritischen Punkten (Psyche/Rücken/chronisch).
In der Voranfrage keine personenbezogenen Daten; Voten erzeugen keinen HIS-Eintrag. Identität erst im regulären Antrag.
Unsaubere Akten, Massenanfragen, fehlende Atteste, Ungeduld. Besser: gezielte Auswahl + vollständige Unterlagen + klare Kommunikation.
Normal → Antrag. Zuschlag → Beitrag/Nutzen abwägen oder Anbieter/Parameter anpassen. Ausschluss → Alternativen prüfen (anderer Anbieter, A-P-I). Ablehnung → Strategie wechseln.
Modul 4 · Strukturen schaffen
Modul 4
Wöchentlich 10 Min: Transaktionen importieren, Kategorien prüfen, Plan/Ist/Differenz checken. Ampel hilft bei Entscheidungen.
4-Konten-Modell: Fixkosten, Leben/Spaß, Rücklagen, Sparen/Invest. Unterkonten/Spaces erleichtern das Einhalten der Limits.
Startleitplanken: 60 % Fix (~1.800 €), 20 % Leben (~600 €), 15 % Rücklagen (~450 €), 5 % Sparen/Invest (~150 €). Individuell anpassen, bis Summe Budgets = Einkommen (Zero-Check).
Monatssumme + „±50-€-Schraube“. Bei Ausreißern: Wochenlimit (Monatsbudget/4). Überträge max. ±25 % – so bleibt’s alltagstauglich.
Am 1. des Monats: Fixkosten, Rücklagen, Invest. Optional am 15.: Variabel-Topf. Unterkonten je Topf, Benachrichtigungen aktivieren.
Kontrolle: Einkommen – (Fix + Variabel + Rücklagen + Sparen) = 0. Abweichung? Variabel justieren; Notgroschen/Sparen nicht opfern.
Modul 5 · Altersvorsorge & Vermögen aufbauen
Modul 5
Wunsch-Netto im Alter – gesetzliche/betriebliche/private Prognosen = Lücke. Daraus Monats-Sparrate (je früher, desto niedriger die Rate).
IDD-Fragebogen + Toleranz → Mischungsverhältnis (z. B. 70/30 Aktien/Anleihen). Notgroschen zuerst; Anlagehorizont ≥ 10–15 J für Aktienquote.
Überblick: gesetzlich, betrieblich, privat (+). 3-Schichten-System, 3-Speichen-Regel, ETF/Anleihen/Immobilien/Gold – je nach Ziel & Risiko.
Depot eröffnen → Produkte wählen → Dauerauftrag einrichten. „Sparen“-Topf aus M4 wird zum Invest-Topf.
Kosten/Leistung prüfen, Doppelungen abbauen, ggf. übertragen statt kündigen. Ziel: schlankes, wartungsarmes Set-up.
Modul 6 · Kontinuität etablieren
Modul 6
Feste Zahltermine, Unterkonten, Benachrichtigungen. Monats-Check (15 Min) + Quartals-Review (60 Min) reichen meist völlig.
Daueraufträge für Fix/Rücklagen/Invest, Erinnerungen für Tarif-/Versicherungs-Check, Kalender-Serien für Budget-Reviews.
Wir können Verträge effizient managen/optimieren, du behältst Übersicht & Entscheidungs-Hoheit.
Rückblick, Feinschliff, Jahres-Termin fixieren, offenes Feedback, Empfehlungsprozess.
Allgemeine Fragen
FAQ
Start: 60–90 Min Inhalte + 10 Min Haushaltsbuch; Entscheidungs-Wochen benötigen ggf. mehr Zeit.
Ja: Prozent-Budgets + 6–12-M-Durchschnitt; Puffer glättet schwache Monate.
Ja – jede strukturierte Tabelle/Tool funktioniert. Wir empfehlen Excel für Flexibilität & Auswertungen.
Wir priorisieren 1–2 machbare nächste Schritte; Dranbleiben schlägt Perfektion.