Finanzrechner

Der Rücklagenrechner

Berechne, wie viel Geld du als finanzielles Polster zurücklegen solltest – und wie schnell du dein Ziel erreichst.

Deine Angaben
Schritt 1: Deine monatlichen Kosten
Miete, Strom, Versicherungen, Abos etc.
€ / Monat
Lebensmittel, Freizeit, Transport etc.
€ / Monat
Schritt 2: Dein Sicherheitspolster
Empfohlen: 3–6 Monatsausgaben als Rücklage
4 Monate
Schritt 3: Deine Ausgangslage
Wie viel kannst du monatlich zur Seite legen?
€ / Monat
Benötigte Rücklage
für 4 Monate Puffer
Monatliche Ausgaben
Fixkosten + variable Kosten
Noch fehlend
abzüglich vorhandene Rücklagen
Dauer bis zum Ziel
bei 200 € / Monat Sparrate
Fortschritt
Bereits vorhanden: 30 %
Fehlt noch: 70 %
Rücklagen-Aufbau
Gespart
Ziel

Warum Rücklagen so wichtig sind

Das Leben hält immer wieder Überraschungen bereit – und nicht alle davon sind angenehm. Die Waschmaschine gibt den Geist auf, das Auto braucht eine Reparatur oder der Job fällt plötzlich weg. Wer in solchen Momenten kein finanzielles Polster hat, gerät schnell unter Druck. Eine gut geplante Rücklage sorgt dafür, dass dich solche Situationen nicht aus der Bahn werfen.

Die Grundidee: Deine Rücklage soll deine gesamten Lebenshaltungskosten für mehrere Monate abdecken – ohne dass du dafür auf Kredite oder Hilfe von anderen angewiesen bist.

Wie nutzt du den Rücklagenrechner?

Unser Rechner hilft dir, deinen persönlichen Zielbetrag zu ermitteln. Du gibst deine monatlichen Fixkosten und variablen Ausgaben ein, wählst die gewünschte Anzahl an Puffer-Monaten und trägst ein, was du bereits zurückgelegt hast. Der Rechner zeigt dir dann:

  • Deinen Zielbetrag – wie viel Geld du insgesamt als Rücklage brauchst.
  • Den fehlenden Betrag – was dir unter Berücksichtigung deiner bisherigen Ersparnisse noch fehlt.
  • Die Dauer – wie viele Monate du bei deiner aktuellen Sparrate brauchst, um das Ziel zu erreichen.

Wie viele Monate solltest du abdecken?

Wie groß dein finanzielles Polster sein sollte, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Es gibt keine magische Zahl, aber ein paar Orientierungswerte helfen bei der Einschätzung:

3 Monate – das Minimum Drei Monatsausgaben gelten als absolutes Minimum. Damit überbrückst du kurzfristige Engpässe wie eine unerwartete Reparatur oder einen vorübergehenden Verdienstausfall.
4–6 Monate – der solide Standard Für die meisten Menschen ist ein Polster von vier bis sechs Monatsausgaben ein guter Richtwert. Damit bist du auch bei größeren Einschnitten wie einem Jobwechsel oder längerer Krankheit gut abgesichert.
6–12 Monate – für maximale Sicherheit Wenn du selbstständig bist, ein unregelmäßiges Einkommen hast oder eine Familie versorgst, kann ein größerer Puffer sinnvoll sein. So hast du auch bei längerem Einkommensausfall genügend Spielraum.

Was zählt alles zu den Kosten?

Damit deine Rücklage realistisch kalkuliert ist, solltest du wirklich alle Ausgaben erfassen. Fixkosten sind dabei meist schnell zusammengetragen – Miete, Nebenkosten, Strom, Internet, Versicherungen, laufende Abos. Schwieriger wird es bei den variablen Kosten: Lebensmittel, Mobilität, Kleidung, Freizeit und Essen gehen schwanken von Monat zu Monat.

Unser Tipp: Schau dir deine Kontobewegungen der letzten drei Monate an und bilde einen Durchschnitt. So bekommst du ein ehrliches Bild deiner tatsächlichen Ausgaben – ohne dich selbst zu beschönigen.

Wichtig: Rechne bei den Fixkosten auch an Jahresbeiträge wie Versicherungen oder GEZ. Teile diese einfach durch zwölf und addiere den Betrag zu deinen monatlichen Kosten.

Wo parkst du deine Rücklage am besten?

Deine Rücklage ist kein Investment – sie soll im Notfall sofort verfügbar sein. Deshalb gehört sie auf ein separates Tagesgeldkonto, nicht ins Depot oder unter die Matratze. Ein eigenes Konto hat den Vorteil, dass du das Geld nicht versehentlich für Alltagsausgaben ausgibst, es aber trotzdem innerhalb von ein bis zwei Tagen abrufen kannst.

Ob das Konto Zinsen abwirft, ist dabei zweitrangig. Bei der Rücklage geht es nicht um Rendite, sondern um Sicherheit und Verfügbarkeit. Alles, was darüber hinausgeht, kann dann in renditestarkere Anlagen wie ETFs fließen.

Faustregel: Erst die Rücklage aufbauen, dann investieren. Dein finanzielles Fundament muss stehen, bevor du mit dem Vermögensaufbau startest.