Der Sparrechner
Finde heraus, wie sich dein Geld über die Jahre entwickelt – mit Einmalanlage, monatlicher Sparrate und Zinseszinseffekt.
So funktioniert der Sparrechner
Der Sparrechner zeigt dir, wie sich dein Vermögen über die Zeit entwickelt, wenn du regelmäßig Geld zur Seite legst und es für dich arbeiten lässt. Die Berechnung berücksichtigt sowohl dein Anfangskapital als auch die monatlichen Sparraten und berechnet den Zinseszinseffekt.
Der Zinseszinseffekt ist der wichtigste Verbündete beim langfristigen Vermögensaufbau. Je früher du beginnst und je länger du investiert bleibst, desto stärker wirkt er.
Die angegebene Rendite ist ein Durchschnittswert. Historisch erzielten breit diversifizierte ETF-Portfolios über lange Zeiträume durchschnittlich 6–8 % Rendite pro Jahr. Beachte: Inflation und Steuern sind nicht berücksichtigt.
Was kann der Sparrechner für dich tun?
Egal ob du auf einen bestimmten Betrag hinsparst, langfristig Vermögen aufbauen möchtest oder einfach wissen willst, was aus deinem Geld werden kann – unser Sparrechner gibt dir in wenigen Sekunden eine klare Antwort. Du stellst ein, was du monatlich zur Seite legen kannst, wie lange du anlegen möchtest und mit welcher Rendite du rechnest. Den Rest erledigt der Rechner.
Kurz gesagt: Du gibst deine Eckdaten ein und siehst sofort, wie sich dein Geld über die Zeit entwickelt – inklusive Zinseszinseffekt.
Welche Stellschrauben hast du?
Im Rechner kannst du an verschiedenen Werten drehen, je nachdem was du herausfinden möchtest:
- Anfangskapital – der Betrag, den du direkt zu Beginn investieren kannst. Auch wenn du bei null startest, ist das völlig in Ordnung.
- Monatliche Sparrate – die Summe, die du regelmäßig beiseite legst. Schon kleine Beträge machen über die Jahre einen spürbaren Unterschied.
- Rendite – die erwartete jährliche Verzinsung deiner Anlage. Bei breit gestreuten ETFs lag diese historisch bei etwa 6–8 % pro Jahr.
- Anlagedauer – der Zeitraum, über den du dein Geld wachsen lässt. Je länger, desto stärker arbeitet der Zinseszins für dich.
Wie findest du die passende Sparrate?
Die ideale Sparrate ist so hoch wie möglich – aber nur so hoch, dass du dich dabei wohlfühlst. Bevor du einen Betrag festlegst, solltest du dir einen Überblick über deine monatlichen Ausgaben verschaffen.
Dazu zählen feste Kosten wie Miete, Strom, Versicherungen und Lebensmittel, aber auch variable Ausgaben für Freizeit, Essen gehen oder Hobbies. Wer seine Ausgaben zwei bis drei Monate lang bewusst trackt – zum Beispiel mit einem einfachen Haushaltsbuch – bekommt schnell ein realistisches Bild.
Wichtig dabei: Plane immer auch einen Puffer für Unvorhergesehenes ein. Autoreparatur, kaputte Waschmaschine oder eine spontane Reise – solche Dinge sollten dich nicht aus der Bahn werfen. Der Betrag, der nach allen Ausgaben und dem Puffer übrig bleibt, ist deine mögliche Sparrate.
Faustregel: Lieber mit einer kleineren Rate starten und dranbleiben, als mit einer zu hohen Rate nach drei Monaten aufzugeben.
Wofür eignet sich der Sparrechner besonders?
Der Rechner ist ideal für alle, die ein konkretes Sparziel vor Augen haben und wissen möchten, wie sie dorthin kommen. Typische Anwendungsfälle sind zum Beispiel:
- Langfristiger Vermögensaufbau – du planst, über viele Jahre in ETFs oder Fonds zu investieren und willst sehen, was am Ende dabei herauskommt.
- Vergleich verschiedener Szenarien – was passiert, wenn du 50 Euro mehr im Monat sparst? Oder wenn die Rendite ein Prozent höher ausfällt? Der Rechner zeigt es dir sofort.
- Sparziel definieren – du weißt, wie viel Geld du am Ende brauchst, und möchtest herausfinden, welche monatliche Rate dafür nötig ist.
- Kurzfristiges Ansparen – auch für den nächsten Urlaub oder eine größere Anschaffung kannst du den Rechner nutzen. Setze die Rendite einfach auf null und schau, wie lange du bei deiner Wunschrate sparen musst.
Beachte: Der Rechner arbeitet mit Durchschnittswerten. In der Realität schwanken Renditen von Jahr zu Jahr, und Faktoren wie Inflation, Steuern oder Gebühren sind hier nicht berücksichtigt. Für eine erste Orientierung und Planung ist der Sparrechner aber genau das richtige Werkzeug.